Altenkunstadt. In einem festlichen Rahmen beging der Männerverein, das Katholische Casino, sein 160.-jähriges Bestehen. Man hatte dabei auch Gelegenheit, auf viele Jahre der Geselligkeit, aber auch des christlichen Lebens zurückzublicken. Viele Erinnerungsstücke aus der Vereinsgeschichte waren im katholischen Pfarr- und Jugendheim von Altenkunstadt zu sehen, wo man sich zur Festveranstaltung zusammen fand. Selbst die alte Fahne aus dem Jahr 1889 wurde gezeigt, woran man ablesen konnte, das das Katholischen Casino eine gewisse Zeit auch als „Leseverein“ bezeichnet wurde. Mit einem herzlichen Willkommensgruß leitete Ehrenvorsitzender Josef Schießl den Abend ein, wobei er sich über den Besuch der zahlreichen Ehrengäste, der kirchlichen- wie weltlichen Vertreter erfreut zeigte. Er erinnert in seinen einleitenden Worten auch an einige markante Ereignisse des Vereinslebens wie Pfarrfest und Fahnenweihen. Vielfach hatte man in der Vereinstätigkeit dabei eine spendable Hand und ein offenes Herz für seine Mitmenschen bewiesen, und etwas stolz sei man auch darauf, dass man der älteste Verein von Altenkunstadt sein darf. Am Ende seiner Begrüßungsansprache richte Ehrenvorsitzender Schießl noch Genesungswünsche an den Vorsitzenden Andreas Jurczyk und dankte allen Helferinnen und Helfer. Die Grüße der Katholischen Pfarrgemeinde überbrachte Pfarrvikar Georg Birkel, der vor allem die Solidarität innerhalb des Katholischen Casinos würdigte, auf die man in den vergangen Jahren stets aufbauen konnte. Auch Jesus habe uns dieses Gemeinschaft und die Solidarität der Menschen vorgelebt. Das engagiert Vereinsleben würdigte auch Pfarrerin Bettin Beck von der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Strössendorf-Altenkunstadt.
Die Männerpastoral und die Diözesane Arbeitsgemeinschaft der katholischen Männergemeinschaften haben der Einrichtung Salem in Höchheim eine Spende von 1.000 Euro übergeben. Das Geld stammt aus der Sammlung beim gemeinsamen Gottesdienst am 31. Juli auf dem Veitsberg, an dem zahlreiche Männer mit ihren Familien teilnahmen. Bei diesem Gottesdienst ist es zu einer schönen Tradition geworden, für bedürftige Menschen und soziale Projekte zu sammeln. In diesem Jahr fiel die Wahl auf das neue Wohnprojekt „Perspektive“ in Salem Höchheim. Die gesammelten Spenden konnte vor Ort die Geschäftsleitung Monika Goller, zusammen mit den DiAG Vorsitzenden Adam Rottmann und Erwin Erhardt an die Leiterin, Frau Bär, überreicht werden.
Die katholischen Männergemeinschaften und die Diözesanarbeitsgemeinschaft (DiAG) kamen zu ihrer Herbstversammlung 2026 in Gunzendorf zusammen. Bernhard Ochs, Vorsitzender des St. Josefsvereins Gunzendorf, und Adam Rottmann von der DiAG begrüßten die Teilnehmenden. Im Mittelpunkt stand der Vortrag von Monsignore Josef Treutlein über den Fränkischen Marienweg. Er stellte den unterfränkischen und den oberfränkischen Marienweg vor und gab Einblicke in die vielfältigen Formen der Marienverehrung. Dabei verdeutlichte er, wie tief die Verehrung der Gottesmutter in Franken verwurzelt ist und wie sich auf den Pilgerwegen Glaube, Tradition und Gemeinschaft verbinden. Monika Goller bedankte sich als Geschäftsleitung der DiAG bei Monsignore Treutlein für seine Einblicke in den Fränkischen Marienweg und überreichte ihm als Zeichen der Wertschätzung ein Geschenk.
Der Zelebrant Dekan Dr. Michael Pflaum erinnerte darin auch an den Heiligen Franziskus. Vor dem Altar waren Erntedankgaben positioniert, denn Erntedank und Spiritualität von Franziskus passen wunderbar zusammen. Franz von Assisi, einer der bekanntesten Heiligen, verstarb vor 800 Jahren. Er erkannte Jesus Christus im Aussätzigen und spürte das Lebendige in den Tieren. Auch unsere Weihnachtskrippen gehen auf ihn zurück, so Pflaum. Seine Bedeutung ist auch daran zu erkennen, daß Papst Johannes Paul II. im Jahr 1993 zu einem Religionsgespräch in Assisi einlud und Papst Franziskus 2015 sein Enzyklika „Laudato si“ nach dem Sonnengesang des Heiligen Franziskus benannte. An Stelle des üblichen Credos beteten die Gottesdienstbesucher daher gemeinsam den Sonnengesang des Heiligen Franz von Assisi.
Unser 6. Feldgottesdienst des kath. Burschen und Männerverein Dörfleins am Sonntag den 20.09.2026 war wieder ein voller Erfolg. Vorstand Datscheg Thomas konnte viele Gottesdienstbesucher begrüßen, vor allem viele Kinder und Jugendliche. Der Gottesdienst wurde von unserem Vereinspräses Pater Dieter Lankes zelebriert und von unserem Musikverein der Stadt Hallstadt musikalisch umrahmt. An dieser Stelle möchten wir uns vom Verein recht herzlich bei unserem Vereinspräses Pater Dieter für die Durchführung unseres Feldgottesdienstes bedanken.
Bamberg. Zu einer außergewöhnlichen Führung auf dem Bamberger Domberg trafen sich kürzlich knapp 40 Männer aus dem gesamten Erzbistum Bamberg. Hochwürdigster Herr Erzbischof em. Dr. Ludwig Schick hatte eingeladen, um ihnen die sonst kaum zugänglichen Bereiche des Kreuzgangs und des Kapitelfriedhofs persönlich zu zeigen und zu erläutern. Im Mittelpunkt des Rundgangs standen die Geschichte und die spirituelle Bedeutung dieser stillen Orte. Erzbischof Schick führte die Gruppe durch den spätgotischen Kreuzgang, der mit seinen zahlreichen Epitaphien und Grabmälern der Domherren ein eindrucksvolles Zeugnis der Bamberger Bistumsgeschichte darstellt. An ausgewählten Grabdenkmälern erklärte er die Symbolik der Darstellungen und erzählte von den Persönlichkeiten, die hier ihre letzte Ruhe fanden. Auch der anschließende Kapitelfriedhof, der als Begräbnisstätte des Domkapitels dient und normalerweise nicht öffentlich zugänglich ist, wurde ausführlich besichtigt. Der emeritierte Erzbischof teilte dabei nicht nur sein kunsthistorisches Wissen, sondern auch persönliche Erinnerungen aus seiner Amtszeit – etwa von Prozessionen und stillen Gebeten an diesen Orten.
Am Samstag, 8. August 2026, durfte die Pfarrgemeinde St. Wolfgang Hausen einen besonderen und festlichen Gottesdienst feiern: Neupriester Benny Joe war zur Feier seiner Nachprimiz in die Pfarrkirche St. Wolfgang Hausen gekommen. Die Katholische Männergemeinschaft St. Wolfgang Hausen hatte hierzu die gesamte Pfarrgemeinde sowie alle Mitglieder, Freunde und Förderer herzlich eingeladen. Der festliche Gottesdienst begann um 18.00 Uhr und wurde gemeinsam mit Pfarrer Klaus Weigand gefeiert. Zahlreiche Gläubige waren der Einladung gefolgt und gaben der Feier einen würdevollen und festlichen Rahmen. Die Nachprimiz bot den Besuchern die besondere Gelegenheit, gemeinsam mit dem Neupriester Eucharistie zu feiern und für seinen weiteren priesterlichen Weg zu beten.
Veitsberg. Unter dem Leitwort „Du bewegst die Welt“ haben sich knapp 200 Teilnehmer zur traditionellen Wallfahrt der Männerpastoral und der Diözesanen Arbeitsgemeinschaft (DiAG) im Erzbistum Bamberg auf dem Veitsberg im Gottesgarten am Obermain versammelt. Bei strahlendem Sonnenschein feierten die Teilnehmer einen Feldgottesdienst unter den alten Linden. Zelebrant war Diözesanpräses Domkapitular Martin Emge, der in seiner Predigt der Frage nachging: „Wer sind die Männer, die die Welt bewegen?“
Hallstadt. Zu Beginn des Festgottesdienstes in der Pfarrkirche grüßte Pater Dieter Lankes die Gemeindemitglieder, die Abordnungen der Vereine, Vertreter des Stadtrates und der Pfarrei. Die liturgische Feier des Pfarr- und Patronatsfestes stand gleichermaßen am Anfang und in der Mitte des Tages. Der aus Irland stammende Wandermönch Kilian und seine Begleiter Kolonat und Totnan missionierten im siebten Jahrhundert unsere fränkische Heimat.
Mit einer Eucharistiefeier in der Heiligen-Blut-Kirche in Burgwindheim stimmten sich die Wanderer geistig auf den Weg ein. Martin Emge erläuterte die Entstehung der Wallfahrt zum Heiligen Blut, die zurückgeht auf eine Begebenheit während der Fronleichnamsprozession im Jahre 1465. Martin Emge stellt dazu einleitend die Frage: „Was glaubt ihr, wie schwer eine Hostie ist? Ein Standardbrief z.B. wiegt 20 Gramm, eine EC-Karte vielleicht 5 Gramm, eine Hostie etwa 2 Gramm.“